Die Waltons - Das Kabel1 Presseheft

Ab 16. Januar 2004 montags bis freitags, 13:15 Uhr
219 Episoden (davon 22 in bundesweiter UEA)

Der wahre "John Boy" und sein Serienklassiker!
Regelmäßig steht sie auf den Wunschlisten der Kabel 1-Zuschauer. Nun kommt sie endlich wieder ins deutsche Free-TV: Die Serie "Die Waltons". Sie basiert auf dem Roman "Spencer's Mountain" nach eigenen Kindheitserinnerungen des Schöpfers und Produzenten Earl Hamner. Er wuchs in einer großen Familie mit sieben Geschwistern in der Nähe von Schuyler, einem kleinen Ort am Fuße der Blue Ridge Mountains zwischen Charlottesville und Lynchburg in Virginia auf.

Die erste Verfilmung: ein Flop
Hamners Erinnerungen wurden erstmals 1963 als "Sommer der Erwartung" mit Henry Fonda, Maureen O'Hara und James MacArthur in den Hauptrollen fürs Kino verfilmt. Doch Hamner war mit dem Ergebnis nicht zufrieden, denn der Film wurde kein großer Erfolg.

die zweite: top!
1971 schrieb Hamner das Drehbuch "The Homecoming: A Christmas Story" für ein TV-Weihnachts-Special in den USA. Obwohl dieser Film über das Leben der von Hamner kreierten Familie "Walton", der in Deutschland bisher nicht gezeigt wurde, nicht als Pilotfilm für eine Serie gedacht war, wurde er aufgrund der großen Zuschauerresonanz zu einem solchen: Wenige Monate später startete in den USA die Serie "Die Waltons", von der ursprünglichen TV-Film-Besetzung blieben Ellen Corby als Großmutter, Richard Thomas als John Boy und alle seine "Serien-Geschwister".

Neun Jahre, 14 Auszeichnungen
"Die Waltons" wurden von 1972 bis 1981 produziert und bis 1982 ausgestrahlt. In dieser Zeit wurde die Serie und ihre Darsteller mit Auszeichnungen überhäuft: 10 "Emmys", zwei "Golden Globes" sowie ein "DGA Award" und ein "Peabody Award". In den 80er Jahren lebte die Serie in regelmäßigen Abständen in 90-minütigen TV-Movies mit der Originalbesetzung wieder auf.

und 22 Folgen in bundesweiter unverschlüsselter Erstausstrahlung bei Kabel 1!
Kabel 1 zeigt 219 Episoden*, davon die letzten 22 Folgen erstmals bundesweit im Free-TV:

198. The outrage, Part 1 - Ein guter Freund - 1 209. The hot rod - Geliebte Freiheit
199. The outrage, Part 2 - Ein guter Freund - 2 210. The gold watch - Die Goldene Uhr
200. The pledge - Das Versprechen 211. The beginning - Toleranz ist nicht nur ein Wort
201. The triumph - Freud und Leid 212. The pearls - Die Versöhnung
202. The premonition - Die Vorahnung 213. The victims - Die Schrecken des 2 Krieges
203. The pursuit - Ein unerwarteter Besuch 214. The treshold - Der große Schwarm
204. The last ten days - Endlich Frieden 215. The indiscretion - Das sechste Gebot
205. The move - Große Pläne 216. The heartache - Die Liebe ist eine Himmelsmacht
206. The whirlwind - Liebe auf den ersten Blick 217. The lumberjack - Eine neue Liebe
207. The tempest - Abschied für immer 218. The hostage - Verzweiflungstat
208. The carousel - Das Karussell 219. The revel - Nostalgie
* keine Langfolgen

"Americans should be more like the Waltons and less like the Simpsons"
wird Ex-Präsident George Bush in einer Kampagnenrede zur Wiederwahl am 17. August 1992 in Texas zitiert. Er lobte damit die elfköpfige Großfamilie Walton, die vorbildlich den Widrigkeiten des Alltags in dem zwischen zwei Weltkriegen von der großen Depression erschütterten Amerika trotzt: Vater John, Betreiber eines kleinen Sägewerks, Mutter Olivia, Hausfrau, und ihre sieben Kinder John Boy, Mary Ellen, Ben, Jason, Erin, Jim Bob und Elizabeth sowie Johns Eltern Sam und Esther Walton.

Familienidylle von 1933 bis 1943
Die Geschichte der Waltons beginnt 1933 während der Weltwirtschaftskrise. Aus Sicht des ältesten Sohnes John Boy, der es sich in den Kopf gesetzt hat, Schriftsteller zu werden, erleben die Zuschauer den Familienalltag der Waltons von der Schulzeit der Kinder bis 1943, als die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs auch die Bewohner von "Walton's Mountain" erreichen.

Nicht erst seit "Dallas": Darsteller werden tatsächlich älter
"Die Waltons" war Anfang der 70er Jahre - noch lange vor der TV-Serie "Dallas" - die erste dramatische Fernsehserie, in der die Zuschauer miterleben konnten, wie sich die Darsteller im Laufe der Jahre auf dem Bildschirm veränderten und sichtbar älter werden. Das machte sie sympathisch für die Zuschauer, denen der Eindruck vermittelt wurde, tatsächlich am Leben einer realen Familie teilzuhaben.

Wer gehört aktuell zur Familie? Ein Blick an den Küchentisch genügt
Der Küchentisch der Waltons, an dem die Familienmitglieder regelmäßig zusammen sitzen, bildet das eigentliche Zentrum der Serie. Hier wird nicht nur gemeinsam gegessen (und vorher natürlich gemeinsam gebetet), sondern hier werden die wichtigsten Erlebnisse besprochen, die wichtigsten Entscheidungen getroffen und die wichtigsten Veränderungen sichtbar: Hat der Zuschauer einige Folgen verpasst, so genügt ein Blick an den Küchentisch, um die gerade aktuelle Anzahl der Familienmitglieder zu erfassen

oder auch das Mitzählen beim "Gute Nacht"-Ritual:
Wenn die Familie nach einem arbeitsreichen oder abenteuerlichen Tag ins Bett gegangen ist und nur noch John Boy an seinem Schreibtisch sitzt, um Tagebuch zu schreiben, schließt sich allabendlich ein Ritual an, das aus der Serie nicht mehr wegzudenken ist - die "Gute Nacht"-Wünsche, die quer durch das ganze Haus gerufen wurden und 219 Episoden beschließen:

"Gute Nacht, John Boy!"
"Gute Nacht, Elizabeth!"
"Gute Nacht, Jim Bob!"
"Gute Nacht, Ma!"
"Gute Nacht, Kinder!"

Erkennen Sie die Melodie?
Die einprägsame Titelmelodie komponierte kein Geringerer als der 17-fach "Oscar"-nominierte Jerry Goldsmith, der die begehrte Trophäe 1977 für den Song "Ave Satani" in "Das Omen" gewann und so bekannte Filmmusiken wie die zu "Star Trek", "Aliens" oder "Das Rußlandhaus" (1990) schrieb.

"Die Waltons" zum Anfassen
In der ehemaligen Grundschule von Schyler, zwischen Charlottesville und Lynchburg (Virginia), wurde am 24. Oktober 1992 das "Walton's Mountain Museum" eröffnet, in dem man John Boys Schlafzimmer, die Küche, das Wohnzimmer und den Kramladen von Ike Godsey besichtigen kann. Schon im ersten Jahr kamen 40.000 Besucher - das sind 100 Mal soviel wie der kleine Ort Einwohner hat

Was "Die Waltons" mit "Falcon Crest" zu tun haben
Der heute 80-jährige Earl Hamner jr. schrieb bereits in den 60er Jahren Folgen für die Mystery-Serie "Unglaubliche Geschichten" (1959-1965) sowie das Drehbuch für eine deutsch-amerikanische Verfilmung von "Heidi" (1968, mit Jennifer Edwards und Maximilian Schell). Neben den "Waltons" und ihren diversen Specials war Hamner u.a. auch als Produzent und Drehbuchautor für die Serie "Falcon Crest" (1981-1990) tätig.

"John Boy Walton" Richard Thomas ist heute Anwalt
in der Krimiserie "Just Cause" (seit 2001). Obwohl er nach "Die Waltons" Serien meiden wollte, sprang ihn die Rolle des Anwalts "Hamilton Whitney" regelrecht an. Nach eigenen Worten hat er in "Just Cause" die Gelegenheit, einen Charakter zu spielen, der viele Qualitäten vereint, die man sonst kaum bei TVRollen findet: einen perfekten Gentleman mit viel Geld und großartigem Humor, ohne Geltungsdrang, sondern mit starker Integrität

Schon lange vor "Die Waltons"
spielte Thomas in Serien wie "A Flame in the Wind" (1964-1966) mit, aber auch in Kinofilmen wie "Indianapolis" (1969) mit Paul Newman und Robert Wagner.

und die Zeit nach "John Boy"
1977 zog Richard Thomas die Latzhosen für immer aus und verließ die Serie, um sich der Filmkarriere zu widmen. Für die letzten Folgen überließ er Robert Wightman ("Stepfather III - Vatertag", 1992) die Rolle des großen Bruders bei den "Waltons". Die Top-Kinorollen ließen zwar zunächst etwas auf sich warten, doch 1980 bekam Thomas in dem Science-Fiction-Film "Sador - Herrscher im Weltraum" gleich die Hauptrolle an der Seite von Robert Vaughn ("River of Death - Fluß des Grauens", 1989). Ein weiteres Kinohighlight war für Richard Thomas Stephen Kings "Es" (1990). Darin agierte ein zweites Mal nach "Die Waltons" mit seinem "Buddy" John Ritter ("Alle lieben Oscar oder Wie verführt man seine Stiefmutter", 2002). Der am 11. September 2003 verstorbene Ritter spielte in "Die Waltons" von 1973 bis 1976 den Reverend Matthew Fordwick. In den 90er Jahren schlossen sich überwiegend TV-Movies und -Serien an, darunter "Katastrophenflug 232" (1992) mit Charlton Heston und James Coburn, "Lauras Schatten" (1993) mit Brooke Shields oder die SciFi- Serie "The Invaders - Invasion aus dem All" (1995). 2000 kam Thomas mit Michael Douglas, Tobey Maguire und Robert Downey Jr. für die Komödie "Die Wonder Boys" in die deutschen Kinos.

"John Boys" Ausflug auf "Unsere kleine Farm"
Für zwei amerikanische TV-Neuverfilmungen der Serie "Unsere kleine Farm" schlüpfte Richard Thomas 2000 und 2002 in die Rolle des Vaters Charles Ingalls: in "Beyond the Prairie: The True Story of Laura Ingalls Wilder" (I und II).
Diese Filme gibt es nur in Amerika. Sie wurden nicht synchronisiert.

Die schönen Künste: Theater und Poesie
Eigentlich schlägt Thomas' Herz seit den 50er Jahren für die schönen Künste - besonders für das Theater: Mit Jeff Daniels stand er 1982 für "Fifth of July" in New York auf der Bühne, 2004 ist er in dem Ein- Mann-Stück "Tennessee Williams Explored: A Distant Country Called Youth" im Kennedy Center Theater, Washington, zu sehen. Außerdem betätigt sich Thomas nicht nur als John Boy, sondern auch im wahren Leben als Schriftsteller: Zwei Gedichtbände sind bisher von ihm erschienen, ein weiterer ist in Arbeit.

Und privat?
Richard Thomas ist seit 1994 in zweiter Ehe verheiratet und hat insgesamt sieben Kinder: einen Sohn und Drillingstöchter aus erster Ehe sowie einen Sohn und zwei Stieftöchter mit seiner jetzigen Frau Georgina. Als "National Chairman" des Washingtoner "Better Hearing Institute" engagiert er sich für Schwerhörige und Gehörlose. Thomas selbst leidet unter Otosklerose, einer Schallleitungsschwerhörigkeit, hat bereits 50 Prozent seiner Hörfähigkeit verloren und trägt daher winzige Hörhilfen. Sein Motto: "Die Fähigkeit zu Kommunizieren - sich mit anderen auszutauschen - bereichert das Leben. Lass dich durch den Verlust deiner Hörkraft nicht dieser Freude berauben!"

"Mutter Olivia Walton" Michael Learned
hatte zu Beginn ihrer Karriere, die 1972 mit "Die Waltons" startete, große Probleme mit ihrem Vornamen und ließ sich deswegen immer "Miss Michael Learned" nennen.

Aufgewachsen wie die "Waltons"
Michael Learned wurde am 9. April 1939 in Washington, D.C. geboren und wuchs als älteste von sechs Schwestern in ihren ersten zehn Lebensjahren auf einer Farm in Connecticut auf. Mit 11 Jahren zog sie zunächst mit ihrer Familie nach Österreich, wo ihr Vater für das "U.S. State Department" arbeitete. In England ging sie schließlich auf ein Internat, entdeckte dort ihre Liebe für das Theater und entschloss, die Schauspielerei zu ihrem Lebensinhalt zu machen.

ausgezeichnet für die "Waltons"
Vier "Golden Globe"-Nominierungen und drei "Emmys" erhielt sie für ihre Rolle der strengen, aber gerechten Mutter Olivia in "Die Waltons".

und ausgestiegen bei den "Waltons"
1997 wurde ihre Rolle auf Learneds eigenen Wunsch aus "Die Waltons" herausgeschrieben: In der Serie erkrankt Olivia an Tuberkulose und geht für einige Zeit zur Kur nach Arizona. Im wirklichen Leben wollte Learned nicht mehr als dauerhaftes Mitglied im Ensemble dabei sein, sondern sich neuen Projekten zuwenden. Für einige Folgen und für die anschließenden Specials trat sie jedoch noch einige Male als "Mutter Olivia" auf.

"Mutter Olivia" als "Schwester Mary"
Ab den 80er Jahren war Learned eine vielbeschäftigte Schauspielerin und agierte in zahlreichen TV-Movies, -Miniserien und -Serien, z.B. in der Rolle der Schwester Mary Benjamin in "Nurse" (1981-1982), für die sie 1982 ihren vierten "Emmy" erhielt. Auf Kinoleinwänden konnte man sie u.a. 1993 in "Dragon - Die Bruce Lee Story" an der Seite von Jason Scott Lee und Robert Wagner oder 1997 in "Alarm-Profis" mit David Arquette bewundern.

Hauptrolle in einer "Waltons"-Familienproduktion
Zuletzt wirkte sie 2000 in dem Kurzfilm ihrer "Serientochter" - Mary Beth McDonoughs "For the Love of Mary" - mit, für den ihr "Serien-Sohn" Jon Walmsley die Filmmusik schrieb.

Und privat?
Michael Learned ist in dritter Ehe verheiratet und hat drei Söhne aus ihrer ersten Ehe mit dem kanadischamerikanischen Schauspieler Peter Donat ("Der Rosenkrieg", 1989).

"Vater John Walton" Ralph Waite: Vom Priester zum Broadway-Schauspieler
Ralph Waite wurde am 22. Juni 1928 in White Plains, New York, geboren und probierte nach seinem Studium mehrere Berufe aus (u.a. Sozialarbeiter oder presbyterianischer Priester), bevor er erkannte, das die Schauspielerei seine wahre Profession ist. Nach Schauspielunterricht ging sein Weg direkt auf den Broadway, wo er 1965 mit dem Theaterstück "Hogan's Goat" sein Debüt gab.

Der Bösewicht unter den Superstars
Schon lange vor den "Waltons" stand Ralph Waite vor der Kamera: Neben Stars wie Paul Newman (in "Der Unbeugsame", 1976), Kirk Douglas (in "Der Schnellste Weg zum Jenseits", 1968), Jack Nicholson (in "Ein Mann sucht sich selbst", 1970), Burt Lancaster (in "Lawman", 1971) oder Charles Bronson (in "Chatos Land", 1972) spielte er häufig den Bösewicht.

"Die Waltons" als Lebensretter
Bevor Ralph Waite zu den "Waltons" kam, hatte er Alkoholprobleme: "Als ich diesen Job bekam () trank ich zuviel und lebte nicht gerade ein gesundes Leben", gestand er dem "TV Guide" 1993. Waite entschied sich, mit dem Trinken aufzuhören, und schloss sich einer Selbsthilfegruppe an: "Die Serie brachte mich zur Vernunft und erweckte in mir die sanfteren Eigenschaften. Auf seltsame Weise rettete mir die Serie wirklich das Leben!"

In eigener Regie
Mit Alkoholproblemen befasste sich Waite 1980 noch einmal intensiv: Für das Alkoholiker-Drama "On the Nickel" schrieb Waite das Drehbuch, führte Regie und spielte die Rolle des C.G. Er verfügte damals bereits über Regieerfahrung, da er schon einige Episoden für "Die Waltons" inszeniert hatte.

Zwei Versuche in der Politik
Zweimal bewarb sich Waite für ein Amt im Kongress in Kalifornien - und beide Male scheiterte er: 1990 verlor er gegen den Republikaner Al McCandless und 1998 unterlag er der Witwe von Sonny Bono, dem Ex-Mann der Pop-Diva Cher.

"Vater John" als Vater von Kevin Kostner in "Bodyguard und demnächst wieder im Kino"
Weitere kleinere und große Rollen übernahm er in "24 Stunden in seiner Gewalt" mit Mickey Rourke (1990), "Bodyguard" mit Whitney Houston (1992) und "Cliffhanger - Nur die Starken überleben" mit Sylvester Stallone (1992). Demnächst wird Waite u.a. mit Richard Dreyfuss, Daryl Hannah und Kris Kristoffersen in Colorado für den Mystery-Thriller "Silver City" vor der Kamera stehen.

Auszeichnungen und die Frauen an seiner Seite
Außer für "Die Waltons" erhielt Waite auch für seine Rolle des Slater in der Miniserie "Roots" eine "Emmy"- Nominierung. Zuletzt stand Waite 2000 noch einmal mit seiner "Serien-Frau" Michael Learned auf der Theaterbühne. Wie sie ist Waite übrigens seit 1984 in dritter Ehe verheiratet.

"Ben Walton" Eric Scott: Halt in der "Waltons"-Familie
Eric Scott wurde am 20. Oktober 1958 in Los Angeles, Kalifornien, geboren. Bereits mit 17 Jahren verlor er seinen Vater. Die Serie "Die Waltons" half ihm, über den Verlust hinwegzukommen. Zu seinem "Serien- Vater" entwickelte er eine ganz besondere Beziehung: Ralph Waite wurde für ihn zum Vorbild. Am 5. November 1992 starb seine erste Frau Theresa nur drei Tage nach der Geburt der gemeinsamen Tochter Ashley Elizabeth an Leukämie.

und guter Hoffnung für 2004
Im März 2001 heiratete Eric Scott Cindy Wolfen und bekam mit ihr am 22. September 2001 seine zweite Tochter Emma. Nun kündigt sich wieder Nachwuchs an: Im Februar 2004 soll ihr Kind - voraussichtlich ein Junge - zur Welt kommen.

Vom Seriendarsteller zum Manager
Seinen ersten TV-Auftritt hatte Eric Scott 1971 als "Herbie" in einer Folge von "Verliebt in eine Hexe". Außer in den diversen "Waltons"-Specials trat er nach Ende der Serie noch in einigen wenigen TV-Movies auf: z.B. 1981 in dem Abenteuer "The Loch Ness Horror" oder zuletzt 2001 in der Komödie "Never again". Seinen Lebensunterhalt verdient sich Scott heute jedoch als Marketing-Vize-Direktor eines Transportunternehmens.

"Jim Bob Walton" David W. Harper: vom kleinsten Bruder zum "Pfundskerl"
Der jüngste Sohn der "Waltons" ist heute 42 Jahre alt und hat kräftig an Gewicht zugelegt, aber auch im übertragenen Sinne soll er nach Äußerungen seiner Schauspielkollegen noch immer ein "Pfundskerl" sein.

Eine Miniserie und zwei Filme
Nach Ende der Serie "Die Waltons" spielte er noch in der TV-Miniserie "Die Blauen und die Grauen" (1982, mit Lloyd Bridges) mit und hatte Rollen an der Seite von Chevy Chase in der Kinokomödie "Fletch - Der Troublemaker" (1985) sowie in dem Actiondrama "Stunde der Cobras - 3:15" (1986, mit Adam Baldwin).

und alle "Waltons"-Specials
Wie alle aus seiner "Waltons"-Familie blieb Harper aber auch nach seinem Ausstieg aus dem Filmgeschäft den "Waltons" treu, trat in allen Specials wieder als Jim Bob auf und kam zu jedem "Waltons"-Familientreffen. Angeblich arbeitet er heute in Eric Scotts Transportunternehmen.

"Jason Walton" Jon Walmsley: am Set hat's gefunkt!
Bei den "Waltons" war er einer der ersten, der ein neues Familienmitglied einführte: Jason verliebte sich in Toni (Lisa Harrison), verlobte sich mit ihr, und war in einem der nachfolgenden TV-Specials mit ihr verheiratet. Gefunkt hat es bei den beiden auch im wahren Leben: 1979 wurden Jon Walmsley und seine Serienpartnerin Lisa Harrison von Ralph Waite, ihrem "Serien-Vater John", getraut. Jon und Lisa haben eine Tochter, Brighton.

Mit voller Stimme ins Filmgeschäft
Jon Walmsley wurde am 6. Februar 1956 in Lancashire, England, geboren. Seinen Einstieg ins Filmbusiness meisterte er mit seiner Stimme: Für den Zeichentrick-Kinofilm "Winnie the Pooh and the Blustery Day" (1968) sprach er die Rolle des Christopher Robin.

Der Rocker unter den "Waltons"
Nicht nur in der Serie, in der er in vielen Folgen für die Familie Gitarre, Klavier und Harmonika spielte, sondern auch im wirklichen Leben ist Walmsley der talentierteste Musiker unter den "Waltons"-Darstellern: Als Gitarrist spielte und sang er mit "The Doobie Brothers", Elvin Bishop, Gregg Allman, Merle Haggard, Roy Acuff und Richard Marx. Unter seiner Verantwortung entstand auch die "Walton's Christmas"- CD "Together again".

Die Auftritte nach den "Waltons"
Außer für die "Waltons"-Specials spielte er mit seiner Frau Lisa Harrison 1985 in der romantischen Komödie "Waiting to Act" mit - und traf dort seine "Serien-Schwester Erin" Mary Beth McDonough wieder. Außerdem komponierte er die Musik für den Kurzfilm "For the Love of Mary", in dem "Serien-Mutter Olivia" Michael Learned mitspielt. Mit ihrer Walmlsey-Harrison-Band tourten Jon und Lisa bereits quer durch die USA und durch Europa sowie an den Pazifischen und Indischen Ozean, um dort amerikanische Truppen zu unterhalten.

"Mary Ellen Walton Willard" Judy Norton-Taylor übernahm
nach den "Waltons" noch einige TV-Rollen: z.B. 1979 in "Valentine" mit Danny DeVito, 1997 in "Die verlorene Tochter" mit Richard Chamberlain und Suzanne von Borsody oder 1999 in "A Twist of Faith" mit Andrew McCarthy.

1985 zog sie sich für den "Playboy" aus
was ihrer Karriere jedoch keinen Anstoß gab: "Ich bedaure es. Kurz nachdem ich das Shooting gemacht hatte, merkte ich, dass ich damit nicht das Image bekam, das ich mir vorgestellt hatte "

Heute
lebt Judy als aktive Scientologin in Kanada. Zusammen mit ihrem Mann Randy schreibt und produziert sie Theater-Dinner: Unter dem Namen "Celebrations and Jubilations" finden die Events in Edmonton, Alberta und Calgary statt.

"Erin Walton" Mary Elizabeth McDonough
"Die Waltons" war das erste TV-Projekt für die damals 11-jährige Mary Elizabeth McDonough. Gemeinsam mit "Mary Ingalls" Melissa Sue Andersen agierte sie 1981 in dem TV-Horrorfilm "Midnight Offerings". Danach war sie in Kino-, TV-Filmen und -serien wie z.B. dem Horrorstreifen "Hall of Death" (1983), das Fantasy-Drama "Ein himmlischer Irrtum" (1994) sowie in "Ally McBeal" (1997) oder "Will & Grace" (1998) zu sehen.

Mary wechselte hinter die Kamera
Obwohl ihre Liebe immer noch der Schauspielerei gilt, wechselte die alleinerziehende Mutter einer Tochter in letzter Zeit häufiger auch hinter die Kamera. 2000 entstand ihr Kurzfilm "For the Love of Mary". In den Hauptrollen spielten "Serien-Mutter" Michael Learned, "Original-Serienmutter" aus dem "Waltons"-Pilotfilm, Patricia Neal, sowie "Baywatch"-Nixe Alexandra Paul. "Serien-Bruder" Jon Walmsley komponierte die Musik.

und ist Präsidentin der "Lupus Foundation of America"
Ohne selbst daran erkrankt zu sein, setzte sich McDonough ab den späten 70er Jahren für die Erforschung der seltenen Krankheit Lupus ein, einer chronischen Autoimmunerkrankung, die häufig die Haut, die Gelenke, die Nieren und andere Organe sowie das Nervensystem betrifft. Schließlich wurde auch bei McDonough Lupus diagnostiziert. Sie selbst glaubt, das Silikon ihrer Brustimplantate sei die Ursache.

Und das Nesthäkchen: "Elizabeth Walton" Kami Cotler
wurde am 17. Juni 1965 im kalifornischen Long Beach geboren und war somit nicht nur in der Serie das Nesthäkchen Abgesehen von zwei Rollen, die sie parallel zu den "Waltons" in TV-Produktionen spielte (z.B. in "Die 250.000-Dollar-Puppe", 1972), hat sie der Schauspielerei den Rücken gekehrt.

ist heute Lehrerin
Kami Cotler ist heute verheiratet, hat zwei Kinder und unterrichtet an einer Grundschule. Angeblich soll sie sich bei einem Besuch des "Walton's Mountain Museums" so in die Umgebung verliebt haben, dass sie sich in der Nähe niedergelassen hat

Großvater "Sam Walton" Will Geer
war von Anfang an bei "Die Waltons" dabei. Die Karriere des 1902 geborenen Schauspielers umfasste 60 Jahre und spielte sich außer in Kinofilmen und Fernsehserien auch im Theater - u.a. am Broadway - ab, wo er vor allem gerne Shakespeare-Rollen übernahm. Im Fernsehen war Geer u.a. in einigen Folgen "Kobra, übernehmen Sie" (1968), "Bonanza" (1969 und 1971) und "Columbo" (1973) mit von der Partie.

Auf der schwarzen Liste
. stand Will Geer in der MacCarthy-Ära. Den wenigsten ist bekannt, dass der Schauspieler politisch sehr engagiert war.

Seinen letzten Auftritt als "Großvater Walton"
hatte Will Geer überraschend und bezeichnender Weise in der Folge "Ein schweres Schicksal" - er starb am 22. April 1978. Am Anfang der folgenden Episode "Ein Platz bleibt leer" wird von Großvaters Beerdigung erzählt - aber eine Trauerfeier oder ein Begräbnis wird nicht gezeigt.

Großmutter "Ester Walton" Ellen Corby
übernahm bereits in dem Film "The Homecoming: A Christmas Story" die Rolle der Großmutter. Ihre Karriere begann die 1911 geborene Schauspielerin mit dem Film "Speed Limit" 1935. 1954 agierte sie in "Sabrina" an der Seite von Humphrey Bogart und Audrey Hepburn, 1958 spielte sie in Alfred Hitchcocks "Vertigo" die Besitzerin des McKittrick Hotels. Auch sie übernahm übrigens zweimal eine Rolle in "Bonanza" (1960 und 1963).

15 Jahre Pause und ein letzter Dreh mit "Großvater Walton"
Nach einem Schlaganfall 1977 musste Ellen Corby als "Ester Walton" eineinhalb Jahre Pause machen. Sie kehrte erst in der Folge "Ein schweres Schicksal" zurück - und stand ein letztes Mal mit Will Geer als Großelternpaar vor der Kamera.

Drei "Emmys" und der letzte Auftritt
Für ihre Rolle der "Ester Walton" bekam Ellen Corby drei "Emmys" (1973, 1974 und 1975). Ihren letzten TVAuftritt hatte die Schauspielerin 1997 in ihrer erfolgreichsten Rolle in dem TV-Movie "A Walton Easter". Sie starb zwei Jahre später im Alter von 87 Jahren.


Veröffentlicht mit telefonischer Erlaubnis von Frau Brandau (Kabel1)
Januar 2006